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Kochschinken
Abgebrüht und doch so zart
Hochwertig Schweineschlögel werden sorgfältig entfettet, zugeputzt und anschließend gepökelt. Die Gewürzlake wird mit feinen Nadeln in die Fleischteile eingebracht. Danach wird der Schinken über mehrere Stunden lang schonend massiert, damit sich die Gewürze und Salze gleichmäßig verteilen. Die ganzen, gewürzten Teile werden in Formen eingelegt und bis zu einer Kerntemperatur von 68° schonend gegart.
In der „Endfertigung“ gibt es verschiedene Varianten: eine leichte Buchenholz-Räucherung, kurzes Braten im Rohr, eventuell mit verschiedenen Gewürzen oder mit Honig …

Wussten Sie, dass ...

Das Wort «Schinken» bezeichnete ursprünglich das Bein im Sinne von Knochen. In der Küchensprache werden damit die hinteren Oberschenkel des Schweins bezeichnet, sie gelten als wertvollstes Fleisch des Tieres. In der Umgangssprache wird der Begriff vor allem für fertig zubereitete Schinken verwendet, die meist kalt gegessen werden.
Kuriosum: Dialektal wird das Wort „Schinken“ auch heute noch in Teilen Tirols zur Bezeichnung eines „Beines“ (Mensch, Tisch, Kommode) verwendet.